NEPAL – Vom Abenteuer zur Lebensaufgabe

NEPAL – Vom Abenteuer zur Lebensaufgabe

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Höhenangst und ein bis dato ausgeprägtes Komfortbedürfnis waren nicht die besten Voraussetzungen für eine Reise zum Dach der Welt. Aber für mich gab es einen ganz verrückten Grund – die Landung auf dem gefährlichsten Flughafen der Welt.

Deshalb besuchte ich im Herbst 2012 Nepal zum ersten Mal. Mir war bewusst, dass ich auf dieser Reise neben atemberaubender Natur auch viel Leid sehen werde. Dass es jedoch so schlimm wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Schnell stand für mich fest, dass ich mich für diese Menschen, insbesondere die Kinder, engagieren werde. Ich suchte nach Wegen, um ihnen zu helfen.

So lebte ich bereits kurze Zeit später für 3 Monate in einem Waisenhaus in der Nähe von Kathmandu. Diese Erfahrung hat mein Leben nicht nur nachhaltig verändert, sondern vor allem bereichert. Mittlerweile habe ich 8 Reisen nach Nepal unternommen und längere Zeit als Teil einer Dorfgemeinschaft gelebt.

Dabei bekam ich tiefe Einblicke in die Kultur und die sozialen Strukturen des Landes. Das ermöglichte mir, umsichtige Entscheidungen zu treffen und die Hilfe genau dort zu platzieren, wo sie gebraucht wird. Ich organisierte Schulpatenschaften, stattete 2 Waisenhäuser mit notwendigem Equipment aus und bot individuelle Soforthilfe an, wo diese nötig war, z.B. durch Kauf von Winterkleidung und Nahrungsmittel.

Nach dem schweren Erdbeben im Jahr 2015 sammelte ich durch Charity-Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit Spenden, mit denen ich u.a. für ein ganzes Dorf Notunterkünfte errichten lassen konnte. Seitdem unterstützte ich auch ein kleines Krankenhaus, das sich um die Erdbebenopfer kümmert und diesen grundlegende medizinische Hilfe bietet.

Bei all meinen unterschiedlichen Hilfsaktionen halte ich mich streng an das Prinzip ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Dieses durchzusetzen ist in einem Land, wo Vetternwirtschaft und Korruption zur Tagesordnung gehören, nicht einfach und brachte mich oft an meine Grenzen.

Dieser Vortrag erzählt davon, wie unter den Augen Buddhas aus einem verrückten Abenteuer eine Lebensaufgabe werden kann. Farbenfrohe Bilder und stimmungsvolle Musik laden Euch ein auf eine Reise zum Dach der Welt.

Dieser Vortrag empfiehlt sich als Fortsetzung zu ‚NEPAL – Unter den Augen Buddhas‘